Du fehlst.....

Wenn du einmal stirbst,
wird dein Körper in tausende von Sternen zerfallen.
Und jeder, der in den Himmel sieht,
wird sich in die Nacht verlieben. (Unbekannt)

 

Es gibt Momente im Leben,
da steht die Welt für einen Augenblick still und wenn sie sich dann weiterdreht,
ist nichts mehr wie es war.

 

Für die Welt warst du nur ein Hund –

für mich warst du die Welt

 

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Unvergessen - und schmerzlich vermißt!

 

 

Cora vom Michaelisweg

13.08.1999 – 03.03.2011

Unser Herz will dich halten,
unsere Liebe dich umfangen.
Unser Verstand muss dich gehen lassen,
denn deine Kraft war zu Ende
und deine Erlösung eine Gnade.



Schneckchen, 2001 habe ich dich aus dem Tierheim geholt. Du warst gerade 22 Monate alt und hast in dieser Zeit leider schon die negativen Erfahrungen sammeln müssen, die ein 15 Jahre alter Hund in seinem Leben kaum sammeln kann. 6 Vorbesitzern hast du gezeigt, was du von ihnen gelernt und für richtig gehalten hast.



Ich habe dich in deinem Zwinger gesehen, in einer Ecke eingerollt. Ein Häufchen Elend, misstrauisch durch die vielen schlechten Erfahrungen in deinem so jungen Leben. Wochenlang bin ich mit dir spazieren gegangen, habe wunderbare Seiten an dir entdeckt, die wohl noch nie jemand gesehen hat. Und für mich war es keine Frage, dich mit zu mir nach Hause zu nehmen und somit auch vor der Spritze zu bewahren, die man schon für dich aufgezogen hatte. Ich sehe noch die ungläubigen und entsetzten Gesichter im Tierheim, als ich erzählte, ich wollte dich in eine Hundegruppe integrieren. Dich, einen Hunde- und Menschenbeißer, in meine Familie aufnehmen.



Du hast es mir und meiner Familie, weiß Gott, nicht immer leicht gemacht, dich lieben zu lernen. Aber dir ging es wohl genauso. Zu viel Misstrauen und Hass beherrschten dein Handeln. Aber im Laufe der Zeit hat sich auch bei dir eine Tür zu deinem Herzen geöffnet. Ich habe es daran gemerkt, wie du mich anschautest, wenn du dich unbeobachtet gefühlt hast. Ich merkte es daran, dass du trauertest, wenn ich ohne dich das Haus verlassen habe. Ich habe es an vielen tausend Dingen täglich gemerkt. Und vor allem merkte ich es daran, wenn du dich ganz still und leise heimlich zu mir auf die Couch geschlichen hast, weil du dachtest, dass ich tief und fest schlafe. Wenn du mit einem leisen Seufzer deinen Kopf auf meine Schulter legtest und zufrieden die Augen geschlossen hast – ja, dann wusste ich, wie sehr du mich liebtest und mir vertrautest. Auch wenn es an einigen Tagen noch immer Rückschläge gab und ich manchmal einfach nicht mehr weiter wusste - mein graues Schneckchen – ich habe dich heiß und innig geliebt. Ich hoffe, ich habe etwas von dem wieder gutmachen können, was andere dir angetan haben.



Meine Maus, auch wenn mein Herz sich weigerte und nur mein Verstand siegte, sind wir beide den letzten Gang gemeinsam gegangen. Und du bist voller Liebe und Vertrauen ganz ruhig in meinen Armen eingeschlafen.



Einst bin ich mit euch fünf Schäfis durch die Wälder meines Wohnortes gezogen. Dort haben euch Holzfäller letztendlich euren Namen gegeben – die Apricker Wölfe. Doch von den Apricker Wölfen sind jetzt nur noch Rammstein und Juma übrig geblieben.



Meine Tränen wollen nicht versiegen. Leb wohl, mein Schneckchen.

 

 

 

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Apoll vom Stephanopeler Tal

 

19. März 1999 – 28. September 2007

 

Happy Birthday, mein Bärchen.



Heute wärst du 10 Jahre alt geworden. Wie gerne hätte ich, wie zu jedem deiner Geburtstage, auch heute wieder deine Leberwursttorte gemacht, mit 10 dicken Würstchen, für jedes Lebensjahr eines. Und nun sitze ich hier und weine, weil du nicht hier bist.



Mein Bärchen, mein sanfter und zärtlicher Bewacher, mein kleiner Grobmotoriker, mein Kasperkopp und mein großer Weiser – gerade mal 8 ½ Jahre durftest du nur alt werden. Dabei war dein Herz noch so stark, und wir hätten noch viele weitere, wunderbare Jahre zusammen verbringen können. Aber dein Körper konnte die Folgen von dem, was der Mensch durch grauenvolle Zucht nach seinem „Schönheitsideal“ geändert hat, nicht mehr ausgleichen. Keine Medikamente und keine Operationen konnten dir die Schmerzen nehmen, die du bei jedem Schritt hattest.





 

Mein Bärchen – ich habe deine verzweifelten Blicke gespürt, als du auf unseren letzten Spaziergängen einfach nicht mehr konntest und zusammengebrochen bist. Wir haben uns auch ohne Worte verstanden, als wir zusammen den letzten Weg gemeinsam gegangen sind und du langsam und voller Vertrauen in meinen Armen eingeschlafen bist.





Du hast eine Lücke hinterlassen, die niemals jemand schließen kann. Du warst immer der ruhige und ausgleichende Pol in unserem Leben. Mein großer Weiser, ich vermisse dich so schrecklich.



Sieben Jahre hast du mein Leben so sehr bereichert. Sieben Jahre war es erst her, seit ich dich als Scheidungsopfer zu mir nahm. Ich weiß noch, als ich dich bei deinen Vorbesitzern besuchte. Du legtest dich gleich bei mir – einer für dich völlig Fremden – auf die Füße. Und als ich ging, bist du aufgestanden und wie selbstverständlich mitgegangen und hast dich noch nicht einmal umgedreht. Sieben so schrecklich kurze Jahre voll gegenseitiger Liebe und grenzenlosem Vertrauen.



Mein Bärchen, nun bist du frei. Jetzt kannst du endlos schwimmen, laufen und springen und deinen so geliebten Schatten nachjagen, ganz ohne Schmerzen. Knuddel mir Josy, Dusty, Teddy, Sally, Bingo und Tony – ich vermisse sie alle so schrecklich. Irgendwann werden wir wieder vereint sein. Ich freue mich auf diesen Tag, weil ich euch dann alle wieder in meine Arme schließen kann. Happy Birthday, mein Dicker. Feier schön mit den anderen. Ich liebe dich.



 

 

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Josy von der Hegge

01.09.1996 - 30.07.2007



Happy Birthday, meine große Hundeliebe. 11 Jahre wärst du heute alt geworden.

 


33 schrecklich lange Tage sind vergangen, seit ich dich gehen lassen musste. 33 schrecklich lange Tage ohne Schmusen, Knuddeln, Küsschen geben, Futter machen, Spaziergang und Lachen über dich, meinen Kobold. Und auf deinem Geburtstag sitze ich hier und weine und weine und kann gar nicht aufhören damit und versuche krampfhaft, in Worte zu fassen, was du für mich bist und warst und immer sein wirst. Und wie schrecklich du mir fehlst.


Josy, meine große Hundeliebe, meine Püppy, meine Kämpferin. Ich weiß nicht, wie mein Leben ohne dich weitergehen soll. Du fehlst mir so sehr. Fast 11 Jahre warst du meine engste Vertraute, meine beste Freundin, meine Seelentrösterin, mein Clown und meine Beschützerin. Keine meiner Worte hier können dir gerecht werden. Du warst einzigartig für mich. Ich komme einfach nicht damit klar, dass du jetzt nicht mehr hier bei mir bist. Jeder Gedanke an dich, jeder Blick auf ein Foto von dir zerreißt mir das Herz vor Trauer und Schmerz. Ich bin immer noch nicht in der Lage, über dich zu sprechen, an dich zu denken oder ein Foto von dir anzusehen, ohne zu weinen. Die Leere in mir ist so riesig.


Auch wenn dein Lebenswille noch lange nicht gebrochen war, weil du einfach immer eine Kämpferin warst, habe ich dich gehen lassen müssen. Ich weiß, dass du die letzten Tage unsägliche Schmerzen gehabt hast. Jeder Schritt muss die Hölle für dich gewesen sein. Auch wenn du dagegen angekämpft hast – ich musste mich gegen dich und so auch für dich entscheiden, weil ich dich so sehr liebe. Bitte verzeih mir. Ich weine, weil ich dich verloren habe. Und ich danke dir, dass ich die Ehre hatte, ein langes – und doch viel zu kurzes - Stück Leben gemeinsam mit dir gelebt haben zu dürfen. Und trotzdem komme ich einfach nicht damit klar, dass du jetzt nicht mehr bei mir bist.


Auf jedem unserer Spaziergänge schaue ich auf die Wiesen und sehe dich nach Mäusen buddeln. An jedem umgestürzten Baumstamm sehe ich, wie du deine Zähne in die Rinde haust und dich abmühst, ihn mit nach Hause zu nehmen. Ich spüre dein leises Schnauben in meiner Hand, wenn du mich aufforderst, an dem Band deines Balles zu ziehen. Du bist allgegenwärtig und trotzdem nicht mehr da. Nur dein Ball, den du jahrelang wie einen Schatz auf all unseren Wegen getragen hast, begleitet mich immer noch und liegt schwer und verlassen in meiner Jackentasche. Püppy, du fehlst mir so schrecklich.

Ich habe mich immer noch nicht dazu überwinden können, deine Asche dem Wind zu übergeben, weil ich es einfach noch nicht gekonnt habe. Aber ich verspreche dir - irgendwann bin ich auch dazu bereit. Nur jetzt brauche ich noch etwas Zeit. Meine süße Maus – du bist so tief und fest in meinem Herzen verankert wie niemals jemand zuvor.

Leb wohl, meine große, Hundeliebe. Du fehlst mir so schrecklich. Eines Tages sind wir wieder vereint. Und dann kann keine Macht der Welt uns mehr trennen.

  

 

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